Oktoberdepesche

Oktober, ein Monat mit vielen Kilometern Reisen im Zug, noch weiteren Reisen mit der Fingerspitze auf der Weltkarte; vielen Wiedersehen, darunter vielen überraschenden, und einer überwältigenden Menge an Eindrücken.

Ich habe in Kassel gelesen und Wien. Ich habe mitbekommen, wie das kleine Ich-bin-Ich ein neues Auge bekommen hat, unvergesslichen Abenden mit Kekstellern und Wein beigewohnt, konspirative und wunderbare Gespräche erlebt und zum ersten Mal in meinem ganzen Leben ein viergängiges Menü gekocht bekommen. Ich habe nun eine Matjoschka, die fast so aussieht wie die auf dem Buchcover, ich habe “Menschen im Hotel” mit der tollsten Widmung überhaupt bekommen. Ich weiß jetzt, wo ich hinmuss, wenn mir der Sinn nach Olivenringen steht, und dass die Buchhandlung ChickLit in Wien der beste Ort für eine Lesung ist, den man sich nur wünschen kann.

Wikipedia sagt, dass Könige meist im Oktober heiraten (also dürfte dasselbe für Königinnen gelten), weil irgendetwas an diesem Monat besonders zu sein scheint. Was genau, ist nicht überliefert. Mein Oktober ist jedenfalls auch ganz schön besonders, und ich musste dafür zum Glück noch nicht mal eine Königin heiraten.

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