2015 in Musik

Für rockzoom.de habe ich zusammen mit meiner lieben, tollen Musikfreundin Jana Legler eine Liste von Top-5-Alben des Jahres zusammengetippt. Das Schönste dabei war das Wiederhören der vielen tollen Musik, das Schlimmste, die Schere anzusetzen. Mit so einer Liste kann man nicht zufrieden sein, aber vielleicht sitze ich in einem Jahr hier und schaue mir das nochmal an und denke: nicht so schlecht. Das wäre fein.

Heute zeigt sich wieder einmal, wer sentimental zurückschaut (“Jahresrückblick”), wer sich am Morgen orientiert (“Vorsätze”), wer sich in der Gegenwart am wohlsten fühlt (“Mist, wo kriege ich jetzt noch Sekt her?”). Ich denke, ich gehöre ziemlich offensichtlich zu den Sentimentalen. Viel passiert dieses Jahr. Viele Wiedersehen und Abschiede, viele Reisen, Begegnungen. Viele Worte geschrieben, viele Postkarten, wahrscheinlich ganz schön viel Mist. Welche Bücher habe ich gelesen, welche Versprechen gebrochen, welche Gelegenheiten verpasst, welche Überraschungen erlebt, worüber gestaunt, gelacht, die Augen verdreht? Wann war mir schwindlig, wovor hatte ich Angst? Was hat gefehlt, wer hat gefehlt? Viel mehr vergessen als erinnert. Aber Musik war immer dabei.

 

Die zehn meistgehörten Künstler_innen & Bands des Jahres:

  • The National
  • John Grant
  • Florence + the Machine
  • Editors
  • St. Thomas
  • The Raveonettes
  • London Grammar
  • Anna Calvi
  • Nick Cave & The Bad Seeds
  • Port O’Brien

 

Verpasste Konzerte, die am meisten schmerzen:

  • Robert Forster
  • Jason Webley

 

Heimliches Lieblingslied:

 

Die zehn tatsächlich am häufigsten gehörten Lieder:

  • Rain Sounds – Dark Rain
    (Also Regengeräusche. In einem so niederschlagarmen Jahr sicher nichts, worüber man sich wundern muss.)
  • St. Thomas – The Cool Song
  • John Grant – GMF
  • London Grammar – Hey Now
  • St. Vincent – The Apocalypse Song
  • The Raveonettes – Young and Cold
  • Wye Oak – Civilian
  • John Grant – Marz
    (Dass ein Lied über Süßigkeiten nicht weiter vorn in der Statistik aufscheint, ist allerdings eine Überraschung)
  • Nick Cave & The Bad Seeds – Give Us A Kiss
  • Florence + the Machine – Dog Days Are Over

Achso, und: ein fantastisches, lautes, leises, erstaunliches Neues Jahr!

 

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