Vor

J. und ich haben ein neues Vorlesevorhaben: die Autobiografie von Emma Goldman, Gelebtes Leben. Ein Wunsch von ihr, den ich mir genauso gern erfüllen möchte. Das Buch wartet noch auf seinen Moment; bislang habe ich nur die Form besehen. Super: Es hat scheinbar ziemlich ideale Vorlesekapitel, und davon ganz viele. Gut, wenn man nicht selbst fragmentieren muss und sich an dem orientieren kann, was die Autorin sinnvoll fand (oder die Lektorin). “Da habt ihr Euch ja was vorgenommen”, sagt G. Ja, das haben wir.

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Bevor wir loslegen, wird Emma noch eine Weile in meinem unordentlichen Regal und dort, wo J. ihre Ausgabe in Berlin haben möchte, auf uns warten. Der Mensch, der dann vorliest, ist zwar wahrscheinlich nicht mehr derselbe, der in einem Pausenaugenblick diese Zeilen hier schreibt, aber wann ist man das schon.

Und das Diktiergerät war doch eine gute Anschaffung.