Ein Geist, zwei Hähne

Dieses Bild zeigt geblümte Vorhänge vor einer Zimmertür mit viel Patina.

Von allen Zimmern auf der Reise nach Nepal hat mir das in Bandipur am besten gefallen, in einem Teehaus, wo wir die einzigen Gäste waren und in der Zeit unseres Aufenthalts höflich ignoriert wurden von der scheuen Besitzerin. Für uns drei standen vier Betten bereit, von manchen sah man direkt in die Berge. Nachts zog kühle Luft durch die Fensterläden und am Morgen hat uns ein eifriger Hahn geweckt, ehe der erste Sonnenstrahl dahinter hervorgekrochen kam. Ein anderer Hahn hat uns, weil Bandipur mit Superlativen nicht zu geizen braucht, geradewegs zum besten Dal Bhat der gesamten Reise geführt: in eine Bäckerei, wo ununterbrochen Samosas gerollt und Sandwiches gestapelt wurden. Auch französische Crêpes waren im Programm und viele verschiedene Continue reading