Bücher

photo5864062971607626604Auwald
Roman
Verbrecher Verlag
200 Seiten
Gebunden
20 Euro
ISBN 9783957324467
Erschienen im August 2020

Inhalt: Judiths Lieblingswort ist Akribie: Sie ist Tischlerin, und was sie mit den Händen herstellt, gelingt. Holzarten erkennt sie am Geruch. Menschen dagegen sind ihr ein Rätsel. Ob Silvester in Berlin oder ein Sonntagsfrühstück in Wien mit ihrer Freundin Lin – nie ist sie so einsam wie in Gesellschaft anderer. Dann steigt sie allein auf ein Schiff und alles verändert sich. Ein Ereignis, das andere als Katastrophe bezeichnen würden, ist für Judith die beste Gelegenheit, von vorn anzufangen. Zwischen Wien und Bratislava spielt dieser Roman über die Schönheit des Zufalls, über Einsamkeit – und über Komplizenschaft.

Dieses Ausbrechen, von dem jeder mal träumt – Jana Volkmann dekliniert durch, was das eigentlich bedeuten würde, ohne zu romantisieren. Ihre ziemlich klägliche Abenteurerin macht in der Wildnis keine gute Figur, ist am Ende aber doch eine Heldin. Weil sie erkennt, was sie braucht: “Ich will gar nicht heilen.”
Es dauert ein bisschen, bis die Geschichte in Fahrt kommt, dann trifft sie einen aber mit Wucht. “Auwald” ist eine Allegorie aufs Suchen und Finden, ein Märchen – düster und verträumt. | NDR Kultur

In der surrealen, zwischen Traum und Realität wechselnden Geschichte wird vieles mittels unzuverlässigen Erzählens nur angedeutet. Düster, aber sehr sinnlich erzählt. | ekz.bibliotheksservice

So ist Auwald schließlich nicht nur zugleich ein Märchen und ein philosophischer Essay, sondern auch noch ein Katastrophenroman. | literaturkritik.de

Landschaft bzw. Umgebung, Mensch, und Wirklichkeit: dieser Dreiklang wird in Auwald grandios durchgespielt. Es ist ein mutiger Roman, der Akribie und Fantasie vereint. | Hotlist Blog

Volkmann schreibt feinfühlig und fragil, untermalt die Verletzlichkeit ihrer Protagonistin mit Neologismen (…) und verleiht deren Einsamkeit eine einzigartige Schönheit. | Galore


Volkmann_Das_Zeichen_fuer_Regen_Cover_2D_webDas Zeichen für Regen
Roman
Edition Atelier
208 Seiten
Gebunden mit Schutzumschlag
und Lesebändchen
ca. 19,95 Euro
ISBN 978-3-903005-07-5
Auch als E-Book
Erschienen im September 2015

Inhalt: Als Irene von Berlin nach Kyōto zieht, um als Zimmermädchen in einem Hotel zu arbeiten, fühlt sie sich sofort angekommen. Dass sie die Sprache kaum versteht, ist ihr gar nicht so unrecht. Doch dann lernt sie einen der Hotelgäste etwas besser kennen, als es sich für ein Zimmermädchen gehört. Allmählich verliert sie die Kontrolle über ihr neues Leben – und der Mann aus Zimmer 1009 dringt immer tiefer in ihren Alltag vor.
Jana Volkmanns Protagonistin tut das, was sich viele Menschen ihrer Gene­ration insgeheim wünschen: alles hinter sich lassen und in einer fremden Kultur neu anfangen.

… ein poetisches, filigranes Meisterwerk. | Bruno Lässer, Vorarlberger Nachrichten

Erstklassige Hotelliteratur | Hessisch-Niedersächsische Allgemeine

Jana Volkmann ist eine wohl durchdachte und spannende Geschichte über eine aktuelle Problematik gelungen – das zunehmende Gefühl von Fremdheit junger Menschen in unserer Welt. Wie sie diese in einer klaren Sprache sehr umsichtig ausbreitet und schließlich ihre deutsche Heldin im asiatischen Mythos von Urmeer und Schildkröte als Trägerin der Erde aufgehen lässt, ist ein sehr unkonventioneller und bemerkenswerter Versuch, europäisches und fernöstliches Gedankengut miteinander zu verbinden. | Beatrice Simonsen, Literaturhaus Wien


Cover fremde WorteFremde Worte

Erzählung
Edition Atelier / TEXTLICHT
44 Seiten
7,95 Euro
ISBN 978-3-902498-99-1
Erschienen im Oktober 2014

Inhalt: Hanna ist eine leidenschaftliche Buchkäuferin. Vielmehr als die Autoren oder Inhalte interessiert sie jedoch die Vorgeschichte der Bücher. Regel­mäßig durchstreift sie die Antiquariate ihrer Heimatstadt – stets auf der Suche nach einer Widmung, deren Hintergründe sie sich erdenken kann. Wie ein Zaungast blickt sie in die Leben fremder Menschen. Was als harmloses Spiel begonnen hat, wird jedoch immer mehr zu einem Rückzug Hannas von der Wirklichkeit. Bis sie einer Frau begegnet, die ihr Leben als Einzelgängerin stört.
Eine ergreifende Geschichte über eine junge Frau, die sich in ihrer Fantasie verliert – und über das Leben mit Büchern.

Jana Volkmann erzählt gefühlvoll und eindringlich, wie auch schon in ihrem ersten Buch „Schwimmhäute. 26 Metamorphosen.“, erschienen 2012 bei Periplaneta, in dem sie gleich 26 Protagonistinnen eine Stimmer verleiht. Ihre feinen Beschreibungen von Personen und Orten lassen den Leser ihrer neuen Geschichte erneut für einen kurzen Moment abtauchen, in die Welt der  Bücher, in die Welt der einsamen Protagonistin. | Maria Nowotnick, kultürlich.de


shwebSchwimmhäute – 26 Metamorphosen

Kurzgeschichten
Edition Periplaneta
Buch & CD
120 S. /50 Min.
13,90 Euro
ISBN: 978-3-940767-92-9
Erschienen im März 2012

Inhalt: Eine Frau schleicht sich in fremde Schlafzimmer, die nächste in einen fremden Körper, eine andere nimmt Abschied von ihrer Kindheit, eine weitere von der schwindenden Liebe ihres Freundes.
Die Kurzgeschichten der Berliner Autorin Jana Volkmann spielen in der Großstadt, in Altbauwohnungen, Sushibars, Swingerclubs, auf der Straße, in Betten, Verliesen und in Gedankenlabyrinthen. Sie sind alltäglich, doch surreal, finster und dabei feinfühlig, oft erotisch und niemals platt. Die Protagonistinnen der sechsundzwanzig Metamorphosen schwimmen zwischen Realität und Phantasie. Sie strampeln zwischen Innen und Außen, tauchen ein in Selbstzweifel und Ängste, verlieren sich im Wahn – und tauchen nicht immer rechtzeitig wieder auf.

Sich treiben zu lassen, kann befreiend sein oder beängstigend, je nachdem ob man die Aufgabe der Kontrolle als Lust erfährt oder als Angst. Oder als beides. Wie eigentlich immer. Um diese Ambivalenzen zwischen Lust und Angst, Hingabe und Aufgabe, Gewalt und Gier bewegen sich diese Erzählungen Volkmanns, die radikal von einer weiblichen Psyche her gedacht sind, ob diese als „ich“ auftritt oder sich als „sie“ beobachtet. | Jutta Pivecka, gleisbauarbeiten.de


Zeitschriften & Anthologien

JENNY. Literaturzeitschrift des Instituts für Sprachkunst Wien. De Gruyter 2019.

wo warn wir? ach ja: Junge österreichische Gegenwartslyrik – Hrsg. v. Robert Prosser & Christoph Szalay, Limbus 2019.

მოთხრობების კრებული –Anthologie zum PenMarathon 2018.

Himmel. Hölle. Heimatkunde. – Anthologie zum Nordhessischen Literaturpreis 2014.

Literarische Beiträge in den Zeitschriften Sachen mit Wœrtern, Keine Delikatessen #20 u.a.